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Bewerbung
Autor Marc Lamousse

 

 

 

 

 

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Die schriftliche Bewerbung

 

Wenn man bedenkt,dass auf eine offene Stelle hunderte
von Bewerbungen beim Entscheider eintreffen, so sollte
jedem klar sein, dass dieser nicht Lust und Zeit hat,
den ganzen Tag Bewerbungen zu lesen. D.h. hier steht
jedem einzelnen Bewerber sehr wenig Zeit zur Verfügung
sich zu präsentieren, also sollten hier alle möglichen Fehler
vermieden werden. Denn sonst gehört man sehr schnell zu
den 80-90% derjenigen Bewerber, die ausgemustert
werden. Und das gehört zu einer schriftlichen Bewerbung:

- Das Anschreiben
- Der Lebenslauf
- Die Anlagen
- Das Foto
- Die Zeugniss

 

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Das Anschreiben

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Das Anschreiben sollte Ihre Bewerbungsunterlagen auf einen
Punkt
komprimieren und geschickt das Thema der Bewerbung
aufgreifen. Es ist sozusagen das Herzstück jeder Bewerbung,
inhaltlich wie als auch optisch.

 

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In ein Anschreiben gehören folgende Punkte:

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- Der Absender :Name,Adresse, Telephon, email
- Der Empfänger:Firmenname,Adresse, wenn mgl. persoenliche Anrede
- Das Datum 
- Den Betreffgenau definieren " ...auf Ihre Anzeige vom..."
- Die Bewerbung:Inhaltlich ist es wichtig die Argumente aufzuzählen, mit denen man belegt, dass man der richtige Bewerber ist. Auch sollte man sich nicht scheuen seine Qualitäten hervorzuheben. Die Länge des Schreibens sollte nicht mehr als 6-8 wohlformulierte Sätze enthalten und mit der Bitte um ein Vorstellungsgespräch enden
- Grußformel:Keine blümeranten Abschiedssätze, sondern kurz und prägnant
- Unterschrift:Vor- und Zuname sauber und leserlich


Rechtschreibung beachten und ggf. jemanden drüberschauen lassen.

 

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Der Lebenslauf

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In den Lebenslauf gehören folgende Punkte:

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- Private wie auch berufliche Eckdaten
- Angaben zur Schulzeit, Schulabschluß,Schulort
  Fortbildungen, Praktikas
- Private Interessen
- Familienstand
- Ort, Datum, Unterschrift

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Ein Lebenslauf muss immer lückenlos sein, d.h. alles
erwähnen und nichts verschweigen, auch wenn man
sich sechs Monate Auszeit in Indien gegönnt hat.

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Ein Lebenslauf überzeugt durch- Einfachheit
 - Gliederung und Ordnung
 - Kürze und Prägnanz
 - Zusätzliche Stimulierung

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Sinnvollerweise sollte man einen tabellarischen Lebenslauf
bevorzugen, da hier obengenannte Vorteile überwiegen Auch
sollte man immer einen aktuellen Lebenslauf verwenden
Rechts oben befestigt man schließlich das Lichtbild.
Auch hier sollte man auf Aktualität sowie auf ein gepflegtes
Äußeres achten. Bitte keine Photos aus Automaten verwenden,
sondern ruhig zum Photographen gehen. Ob schwarz/weiss
oder Farbe ist irrelevant. Der Lebenslauf endet mit der
eigenhändigen Unterschrift, dem Datum und der Ortsbezeichnung.

 

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Die Zeugnisse/ Anlagen

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Zu den Zeugnissen zählt man:

- Abschlußzeugnisse der Schule
- Ausbildungszeugnisse
- Arbeitszeugnisse
- Zeugnisse über Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen

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Für die Zeugnisse sollte man immer unbeglaubigte Kopien
verwenden,auch wichtig ist die Sauberkeit der Kopie,
also keine Schlieren usw. usw.

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Der Versand
Die Bewerbung sollte auch eine ansprechende Verpackung
erhalten, den der Personalchef bekommt hier bereits den
ersten Eindruck. D.h.keine verschmierten , unleserliche
Adressangabe, sondern gestochen klare Schrift. Auch
sollte keinerlei Papiere geknickt sein, d.h.
Verwendung eines DIN A4 Umschlages ist unerläßlich.
Die Bewerbung als solches sollte in einer Mappe abgeheftet
werden und rechtzeitig abgeschickt werden. Tip: Die
vollständige Bewerbung von anderen durchlesen lassen,
so vermeidet man typische Rechtschreibfehler.
Sollten sie nun eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch
bekommen haben, so haben Sie die erste Hürde bereits
geschafft.

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Das Vorstellungsgespräch

 

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Das Vorstellungsgespräch läuft meist nach folgendem
Schemata ab:

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- Begrüßung und Aufwärmphase
- Motive der Bewerbung
- Ihr Vortrag
- Berufliche Kompetenz und Eignung
- Persönlicher, familiärer und sozialer Hintergrund
- Informationen zum Unternehmen, Arbeitsplatz und   Arbeitskonditionen
- Ihre Fragen
- Verabschiedung

 

 

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- Bewerbung
- Informationen über das Unternehmen
- Anfahrtsskizze
- Schriftverkehr mit dem Unternehmen
- Selbsteinschätzung
- Fragen zum Unternehmen, Notizen
- Fragenliste

 

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Diesen Ordner auch ruhig zum Termin mitnehmen, er
signalisiert Ihrem Gesprächspartner Interesse an der
Tätigkeit Im Mittelpunkt jeden Gespräches steht die
Frage warum gerade Sie der richtige Bewerber
sind, Sie müssen also hier jede Menge Überzeugungsarbeit
leisten.

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Folgende Fragen werden Ihnen mit ziemlicher Sicherheit gestellt:

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-Das Motiv Ihrer Bewerbung
-Grund der Eignung für die Stelle
-Motive Ihrer Berufswahl/Studienwahl
-Was sind Ihre besonderen Fähigkeiten, Qualifikationen, Erfahrungen, Engagementss
-Ihre eigenen Berufswünsche und Berufsziele
-Ihre Erwartungen an die zukünftige Tätigkeit und an den Arbeitgeber
-Die Gehaltsvorstellungen

 

 

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Hier sollten Sie also zu jedem Punkt sich schon vorher Notizen
machen, den im Gegensatz zu der schriftlichen Bewerbung
haben Sie hier nur eine Chance. Es geht also um die
Selbstdarstelllung, den hier versucht der Entscheider, der ja
schon Interesse an Ihnen hat ein vollständiges
Bild von Ihnen zu bekommen. Das heißt ganz konkret das
Sie sich präsentieren, also vorstellen. Wichtig sind auch die
sogenannten Nebenkriegschauplaetze, den auch hier achtet
der Arbeitgeber darauf.

 

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Erscheinungsbild:- Angemessene Kleidung
 - Pünktlichkeit
 - Natürlichkeit
 - Höflichkeit
     - Haltung während des Gespräches

                                Persönlichkeit:

- Offenheit
 - Ehrlichkeit
 - Interesse am Gegenüber

 

 

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Im besten Falle wird direkt während des Gespräches eine Entscheidung
getroffen, doch darauf sollten Sie nicht zählen. Meistens erhält man
nach einigen Wochen einen Bescheid, der Sie dann informiert. Achten
Sie bei der Verabschiedung auf einen bleibenden Eindruck, der Sie aus
der Masse heraushebt.

 

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