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Reptilien Autor Marc Lamousse 
Wie richte ich mein erstes Terrarium ein ? Schlangen Echsen Lurche - Faszination Terrarium ? Amphibien und Reptilien gibt es schon seit Millionen Jahren auf unserer Erde. Aus der Zeit vor mehr als 350 Millionen Jahren stammt der früheste Skelettfund eines Schwanzlurches. Vor etwa 260 Millionen Jahren traten die ersten Reptilien auf, aus denen sich die als Dinosaurier bekannten Riesenformen entwickelten, die bereits vor 60 Millionen Jahren wieder ausstarben. Von diesen Urahnen haben sich nur Schildkröten, Panzer- und Brückenechsen nahezu unverändert erhalten.
Die Urahnen der Vogelspinnen haben bereits vor fast 350 Millionen Jahren gelebt. Heute gibt es etwa 800 Arten in den tropischen und subtropischen Regionen Asiens, Europas, Afrikas, Amerikas und Australiens. In Europa sind sie bis nach Spanien und Portugal vorgedrungen. Die größten europäischen Vogelspinnen hat man in Zypern gefunden. Der Einfachheit halber kann man Reptilien und Amphibien wie folgt einstufen:
Landschildkröten Sumpf- und Wasserschildkröten Schlangen, alle Arten Leguane Echsen ( Eidechsen, Anolise, Gecko & Co) Chameleons Krokodile Warane
Amphibien Wirbellose wie Arachniden ( Spinnen) und Insekten ( Mantiden, Käfer uswusw) zählen zwar nicht zu dieser Gattung, gelten aber dennoch im weitesten Sinne zur Terraristik. ---------------------------------------------------------------------------------------------- Geschichte: Die Terraristik, wie wir Sie heute kennen wird seit Anfang letzten Jahrhunderts betrieben, die ersten Reptiliensendungen erreichten uns zusammen mit den schon damals professionell organisierten Fischimporten für Aquarianer. Schon in den Anfängen der Terraristik war die Pflege und Aufzucht der Tiere eine Wissenschaft für sich, so erschienen die ersten Bücher zu Themen wie Beleuchtung, Belüftung, Wärme usw. schon 1903. Im Lauf der Jahre hat sich die Terraristik stark verändert, von einigen wenigen "Verrückten"- hin zu einem weitverbreiteten Hobby. Die meisten Reptilien wurden früher importiert, dies bedingt durch die billige Ware "Tier ", den Schwierigkeiten bei der Nachzucht und den Problemen bei der Aufzucht. So wurden damals zum Beispiel bei Exporteuren Wasserschildkröten nicht Stückweise in den Stocklisten angeboten, sondern als "BigBox", d.h. Boxen wurden bis zum Brechen mit Schildkröten befüllt, zugenagelt und auf die Reise geschickt, was für bis zu 90 % Ausfall sorgte. Selbst dann aber konnten die Händler immer noch mit genügend Gewinn rechnen. Da aber viele Tiere dadurch fast ausgerottet wurden , musste eine Schutzregelung zum sorgsamen Umgang mit den Tieren gefunden werden. So wurde auf der Stockholmer UNO-Konferenz 1972 nach langer Vorarbeit eine entsprechende Regelung beschlossen, die den Umgang mit handelsrelevanten Tieren ( und natürlich auch Pflanzen) regelte- das sogenannte "Internationales Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen" - umgangsprachlich CITES genannt . Jedes in der Cites -Verordnung benannte Tier hat vereinfacht gesagt einen Personalausweis, der dieses Tier sein Leben lang begleitet, nur mit diesen Paieren dürfen diese Tiere die Ursprungsländer verlassen und überhaupt importiert werden. Auch werden so Ausfuhrquoten eingehalten, denn jedes Land bekommt eine bestimmte Quote zugeteilt, die immer von dem Genfer CITES-Buero verteilt werden. So konnten viele Tiere vor der sicheren Ausrottung gerettet werden. Inzwischen hat sich die Terraristik weit entwickelt , auch der Handel und die Industie hat das erkannt und so stellt die Terraristik im Moment den umsatzstärksten Bereich in der Tierbrancher da doch so weit verbreitet wie in den USA ist die Terraristik in Deutschland noch nicht, hier hält die T erraristik im Moment ca. 3 % am Gesamtumsatz der Tierbranche.
----------------------------------------------------------------------------------------------- Das Terrarium Es gibt verschiedene Arten Terrarientiere zu halten, hier kurz die gebräuchlichsten: Echsen. Schlangen, Amphibien und Insekten werden meist in Terrarien oder Paludarien gehalten. Größere Tiere wie Leguanen oder Krokodile sollten sinnigerweise artgerecht in größeren Behältnissen gehalten werden, entweder verwendet man Gewächshäuser oder greift am besten gleich zur Ideallösung und baut ein Zimmer zum Terrarium um. Das dies nicht gerade billig ist, versteht sich von selbst, allerdings sollte man sich dies schon bewußt sein, bevor man sich das Tier zu legt. Tiere mit beschränktem Aktionsradius können auch frei gehalten werden, d.h. natürlich immer unter Einhaltung der artgerechten Pflege. ------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Einrichtung eines Terrariums hängt in allererster Linie von den Tierbedürnissen ab, hier setzen wir einfach mal entsprechende Vorarbeit voraus. Vereinfacht kann man wie folgt einteilen: -Bodengrund( Feuchtraumterrarium, Wüste , Savanne oder gemässigtes Klima) -Rückwandgestaltung ( Sichtschutz, Versteckmöglichkeiten) -Dekoration -Klima und Heizung, Luftfeuchtigkeit -Beleuchtung Hier sind je nach Tierart und Lebensort völlig verschiedene Bedingungen zu erfüllen, spätestens hier sollte man von der Allgemeinliteratur zur Spezialliteratur für das jeweilige Tier übergehen, da man ansonsten sehr viel falsch machen kann. Da wir aber inzwischen auch alle Internet haben, kann man auch auf den zahlreichen privaten Homepages der Züchter sich umschauen: Linkliste Terraristik- Allgemein http://www.terratechnik.de
Landschildkröten ,Sumpf- und Wasserschildkröten http://www.schildkroeten.com http://www.chrysemys.de
Schlangen, alle Arten http://www.kornnatter.de http://www.schlangengrube.de http://www.koepy.de http://www.chondropython.de
Leguane, Agamen http://www.agamen.de
Echsen ( Eidechsen, Anolise, Gecko & Co) http://www.anolis.de http://www.phelsuma.de http://www.uroplatus.com Terraistik Anzeigen http://www.taggeckos.de
Amphibien
Vogelspinnen, Skorpione und Insekten http://www.vogelspinne.de/ http://www.bird-eating-spiders.de http://www.araneae.de http://tausendfuesser.foru.de
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